5 Tipps, um Fehler beim Trensenkauf zu vermeiden!

5 Tipps, um Fehler beim Trensenkauf zu vermeiden!

Du wünschst dir eine Trense für dein Pferd, die perfekt passt und wunderschön aussieht? Die Trense soll von guter Qualität sein, perfekt am Pferdekopf sitzen und noch dazu ein optisches Highlight sein?

Oftmals ist es gar nicht so leicht, das passende Modell zu finden, welches alle für dich wichtigen Kriterien erfüllt. Schließlich willst du im optimalen Fall lange Freude an deiner neuen Trense haben und dein Pferd soll sich damit wohlfühlen.

 

Damit der Weg durch den „Trensen-Dschungel“ durchsichtiger wird, haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt. So kannst du grundlegende Fehler beim Trensen Kauf vermeiden.

 

Die richtige Größe der Trense

Die meisten Hersteller bieten Trensen in den Größen Pony, Vollblut, Warmblut und teilweise auch großes Warmblut und Shetty an. Dennoch variieren die Größen von Marke zu Marke. Deshalb ist es wichtig, dass du ordentlich Maß nimmst und mit der Größentabelle des Trensenherstellers vergleichst. In unserer Größentabelle wird genau beschrieben, wie du richtig Maß nehmen kannst. Falls du dir unsicher bist oder zwischen zwei Maßen liegst, darfst du gerne unseren Kundenservice zur Größenberatung kontaktieren. Wir finden dann gemeinsam die passende Größe für dein Pferd. Oftmals sind auch Größenkombinationen nötig, da nicht jedes Pferd in eine bestimmte Größe passt. Moderne Züchtungen beispielsweise sind bekannt für kleine zierliche Köpfchen, die aber zur Stirn hin breiter werden. In so schwierigen Fällen gibt es speziell bei uns die Möglichkeit Größen zu kombinieren. Da unsere Trensen nicht „von der Stange“ sind und unsere Philosophie sich dadurch auszeichnet, dass wir ganz individuell für jeden Kunden die passende Lösung finden wollen, bist du bei uns genau richtig, falls dein Pferd ein schwieriges Köpfchen hat. Scheue dich also nicht unsere Passform-Beratung zu kontaktieren, wir helfen dir sehr gerne.

 

Das Trensenmodell

Bevor du dein neues Schmuckstück bestellst, solltest du wissen, welches Trensenmodell für dich und dein Pferd das Richtige ist. Auf dem Markt kursieren unendlich viele verschiedene Modelle. Aus unserer Erfahrung haben sich aber die klassischen Trensenzäume englisch oder schwedisch kombiniert, hannoversch und mexikanisch bewährt. Das Standard-Modell ist und bleibt die kombinierte Variante. Sie deckt unabhängig von Sport und Nutzung alle Reiter und Rassen gut ab. Möchtest du eine Trense mit einer anderen Einwirkung oder benötigt dein Pferd ein wenig mehr „Ruhe im Maul“, dann empfehlen wir dir eine hannoversche Trense auszuprobieren. Springreiter und Vielseitigkeitsreiter lieben unsere mexikanische Trense Bari. Dieses Modell unterstützt die freie Atmung, wenn es im Parcours mal heiß hergeht. Wichtig bei der Auswahl des passenden Modells für dein Pferd ist, dass du dir vielleicht von einer Freundin oder Stallkollegin das gewünschte Modell ausleihst und damit probereitest. So kannst du herausfinden womit sich du und dein Pferd am wohlsten fühlen.

 

Das passende Gebiss

Ein weiterer Punkt, den du dir gut überlegen solltest, ist die Wahl des richtigen Gebisses. Es gibt endlos viele Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Jedes Gebiss wirkt anders auf das Pferdemaul. Zunächst sollte das Gebiss auf keinen Fall zu lang oder zu kurz sein. Das Gebiss mit gleitenden Ringen passt gut, wenn es etwa einen halben Zentimeter länger ist als das Maul des Pferdes breit. Bei Gebissen mit festen Seitenteilen sollte das Gebiss mit dem Ende des Pferdemauls abschließen, wie etwa bei Kandarengebissen oder D-Ring-Gebissen. Etwas schwieriger ist es, die passende Dicke zu ermitteln. Um zu prüfen wieviel Platz im Pferdemaul ist, kann man versuchen vorsichtig den Finger zwischen die Laden zu schieben, wenn das Pferd das Maul geschlossen hat. Spürst du schon mit einem Finger den Ober- und Unterkiefer, dann hat dein Pferd ein eher schmales Maul. Hier empfiehlt sich ein dünneres Gebiss mit 14-16 mm Stärke. Passen zwei Finger problemlos übereinander, kann ein stärkeres Gebiss bis 18 mm gewählt werden.

Trensen mit beweglichen Ringen sind auch beweglicher im Maul, was zu mehr Kaufreude beim Pferd führen kann. Trensen mit festen Seitenteilen (D-Ring, Olivenkopf) liegen sehr ruhig im Maul und sind bei Pferden die gerne mit dem Gebiss spielen eine gute Alternative. Es kommen überwiegen einfach oder doppelt gebrochene Gebisse zum Einsatz.

 

Der persönliche Geschmack

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Schwarze oder braune Trense? Mit Lackleder oder ohne? Weiße Unterlegung oder nicht? Oder doch etwas ausgefallenes? Keine leichte Entscheidung. Bei uns wirst du auf jeden Fall fündig. Grundsätzlich kann jedes Pferd alles tragen, du musst dir nur über deinen persönlichen Geschmack bewusstwerden und deine Pferdegarderobe stimmig und stilvoll zusammensetzen.

 

Sind Ersatzteile erhältlich?

Zu guter Letzt solltest du nicht nur die passende Größe finden, das richtige Modell mit dem passenden Gebiss und die richtige Farbe sondern auch auf eine hochwertige und langlebige Lederqualität achten. Tritt dann trotzdem einmal der Worstcase ein, informiere dich vor dem Trensenkauf beim Hersteller, ob es möglich ist, nachträglich Ersatzteile zu bekommen. Es ist ärgerlich, wenn du deine Trense nicht mehr benutzen kannst, nur weil ein Backenstück gerissen ist. Wir, bei Unicorn Equestrian, verkaufen alle Bestandteile unserer Trensen auf Nachfrage auch einzeln, da es im täglichen Gebrauch einfach immer wieder vorkommt, dass etwas kaputt geht.

 

Ganz wichtig: Keine perfekte Trense ohne perfekte Einstellung!

Der wohl wichtigste Punkt, der nach dem Trensenkauf und vor dem ersten Reiten beachtet werden muss: Die schönste Trense wird erst dann perfekt, wenn sie ordentlich und gewissenhaft auf die Kopfform deines Pferdes einstellt wird.

Die Trense richtig anpassen

Es gibt verschiedene Vorgaben und Faustregeln, die zur optimalen Einstellung deiner Trense berücksichtigt werden müssen. Die Riemen dürfen weder zu locker, noch zu eng verschnallt sein und empfindliche Knochenpunkte und Gefäße am Pferdekopf müssen ausgespart werden. Letztendlich und vor allem erkennt man aber den optimalen Sitz einer Trense am Gesichtsausdruck des Pferdes sowie an der Zufriedenheit und der Losgelassenheit beim Reiten. Abwehrreaktionen wie Kopfschütteln oder gar Scheuer- und Druckstellen am Pferdekopf weisen auf eine unpassende Trense hin.

 

Wir werden in Kürze einen Blogbeitrag verfassen, der dir ganz ausführlich und für all unsere Modelle das richtige Anpassen der jeweiligen Trense an den Pferdekopf beschreibt. Freu dich darauf!

Hoffentlich konnten wir dir mit unseren Tipps zum Trensenkauf helfen und es fällt dir jetzt ein bisschen leichter, die richtige Wahl zu treffen!