Kategorie: Kandaren

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Kandaren mit Stil

Möchtest Du bei der nächsten Dressurprüfung nicht nur durch gutes Reiten, sondern auch mit einer stilvollen Optik überzeugen? Dann werden dir die Kandaren von My Unicorn gefallen. Wir verwenden nur bestes Leder für unsere Schmuckstücke. Aus diesem Grund sehen unsere Kandaren nicht nur sehr edel aus, sie sind auch wunderbar weich und anschmiegsam. Zum absoluten Hingucker werden unsere Kandaren jedoch durch den unverwechselbaren Stirnriemen. Dieser funkelt mit den Augen Deines Pferdes um die Wette, denn er ist mit strahlenden Premium Kristall-Chatons und edlen Perlen besetzt. In Kombination mit einer eingeflochtenen Mähne kommt der edle Kopf deines Pferdes richtig gut zur Geltung. Übrigens sind unsere Kandaren durch die konfigurierbaren Stirnriemen echte Unikate. Bei der Bestellung kannst du die Farbe, Reihenfolge und Kettenfassung deines neuen Stirnriemens nämlich selbst bestimmen. Zudem hast du die Wahl zwischen einem geschwungenen, stark geschwungenen oder schmalen Stirnband. Lass deiner Kreativität freien Lauf und freue dich auf eine Kandare, die keine Wünsche offenlässt.

Unsere funktionalen Kandaren mit höchstem Tragekomfort

Übrigens brauchst du mit einer Kandare von My Unicorn nicht auf ein funktionales Design und tollen Reitkomfort verzichten. Im Gegenteil, wir legen großen Wert auf die anatomische Form unserer Produkte. Das schwedisch verschnallte Reithalfter ist durch den großzügigen Gebissringausschnitt sehr angenehm fürs Pferd, denn der Druck wird gleichmäßig verteilt. Auch das Genickstück unserer Kandaren passt sich der Anatomie deines Pferdes an und ist besonders weich gepolstert. So verspürt dein Pferd keinen Druck am Genick und kann sich ganz losgelassen präsentieren. Das weich gepolsterte Kieferpad rundet die komfortable Ausstattung unserer Kandaren ab. Mit den funkelnden Kandaren von My Unicorn hinterlässt du auf jedem Turnier einen strahlenden Eindruck. Natürlich eignen sich unsere Kandaren aufgrund der funktionalen Ausstattung auch für die wöchentliche Dressurstunde.



Fragen und Antworten zu unseren Kandaren

Was bringt die Kandare?

Eine Kandare dient dem erfahrenen Reiter zur Verfeinerung der Hilfengebung im Maul. Durch den zweiten Zügel, der am unteren Ende des Kandarenbaums verschnallt ist, bekommt man eine spezielle Hebelwirkung im Maul. Da die Kandare allein zu scharf wirken würde, wird zusätzlich eine Unterlegtrense verwendet. Somit hat man jeweils zwei Zügel in der Hand und kann je nach Einsatz und Verwendung unabhängige Zügelhilfen geben. Je stärker der Kandarenzügel angenommen wird, desto schärfer wirkt diese Gebisskombination. Eine Kandare gehört in erfahrene Reiterhände. Sowohl Reiter als auch Pferd sollten einen gewissen Ausbildungsstand erreicht haben, bevor man diese Gebisskombination einsetzt.

Wann reitest Du mit Kandare?

Bereits ab der Klasse L gibt es Prüfungen auf Kandare und ab Klasse M wird überwiegend auf Kandare geritten. Im Trainingsalltag zuhause sollte man dennoch immer wieder auf Trense reiten. Für Freizeitzwecke und im Gelände ist es nicht üblich mit Kandare zu reiten. Da die Kandare ein schärferes Gebiss ist mit deutlicher Hebelwirkung, sollte sie nur von erfahrenen Reitern eingesetzt werden. Grundsätzlich gilt, so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Wie hält man die Kandarenzügel?

Reitet man mit Kandarenzäumung und einer Unterlegtrense muss man insgesamt vier Zügel bzw. ein Zügelpaar koordinieren. Es gibt einige Varianten die Zügel aufzunehmen, jedoch haben sich folgende Zügelhaltungen etabliert: Der Trensenzügel wird wie gewohnt zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger gehalten. Der Kandarenzügel kann dann entweder unterhalb des kleinen Fingers aufgenommen werden oder zwischen Mittel- und Ringfinger. Beide Zügel werden von der Faust umschlossen und verlaufen zwischen Zeigefinger und Daumen. Der Daumen hält die Zügel nur leicht fest. Üblicherweise ist der Trensenzügel mehr aufgenommen als der Kandarenzügel, so dass die Wirkung der Kandare nicht zu scharf ist.

Wann darf man mit Kandare Reiten?

Eine Kandare sollte frühestens ab einem Ausbildungsstand der Klasse L; bei Jungpferden ab Dressurpferde M-Niveau eingesetzt werden. Dies gilt sowohl für das Pferd als auch für den Reiter. Es ist wichtig, dass der Reiter eine feine und ruhige Hand hat und die Hand unabhängig von seinem Sitz tragen kann. Das Pferd sollte in seiner Grundausbildung so weit fortgeschritten sein, dass es sich sowohl in der Versammlung als auch in der Dehnung in Selbsthaltung tragen kann. Üblicherweise sind die Pferde mindestens 6 Jahre alt. Die ersten Versuche mit einem Kandarenzaum unternimmt man in der Regel gemeinsam mit seinem Ausbilder.

Wie wirkt ein Pelham?

Ein Pelham ist ein ungebrochenes Stangengebiss mit Hebelwirkung, ähnlich einer Kandare, wird aber ohne Unterlegtrense geritten. Jedoch hat man bei korrekter Nutzung auch zwei Zügelpaare. Auf beiden Seiten des Mundstücks und an den Unterbäumen sind Ringe angebracht, in denen man die Zügel einschnallt: Direkt neben dem Gebiss wird ein Zügel angebracht, der Trensenzügel und am Unterbaum wird ein Zügel angebracht, dieser wirkt ähnlich dem Kandarenzügel. Es gibt auch Pelhams mit gebrochenem Stangengebiss auf dem Markt. Wer dieses benutzt, sollte sich aber über den „Nussknacker-Effekt“ bewusst sein. Eine solche Variante verstärkt enorm die Hebelwirkung und klemmt die Laden des Pferdekiefers zu stark ein.

So verschnallst du die Kandare richtig?

Damit ein Kandarenzaum optimal wirken kann, muss sowohl die Größe korrekt ausgewählt sein als auch die Kandare ordentlich verschnallt sein. Das Reithalfter wird wie bei einer ganz normalen schwedischen oder englischen Trense angepasst. Der Nasenriemen sollte zwei Finger breit unterhalb des Jochbeins zum Liegen kommen. In den geschlossenen Nasenriemen müssen noch zwei Finger passen, so dass die Kautätigkeit des Pferdes nicht behindert ist. Die Backenstücke des Reithalfters dürfen nicht auf der Jochbeinkante liegen. Der Kehlriemen sollte locker verschnallt werden, so dass eine Hand breit hineinpasst. Das Genickstück darf nicht auf die Ohrmuscheln drücken und die Strippen des Genickstücks sollten seitlich hinterhalb des Kiefergelenks zum Liegen kommen. Als Gebisse werden ein Stangen-Kandarengebiss und eine Unterlegtrense in den Kandarenzaum verschnallt. Die Unterlegtrense liegt unterhalb des Kandarenzaums und sollte dünner sein als dein normales Trensengebiss und seitlich ein wenig länger (ca. 1 cm) als die Kandare. Die Bäume der Kandare allerdings sollten direkt am Pferdemaul anliegen. Dies ermöglicht eine direkte Einwirkung und eine ruhige Lage im Maul. Die Kinnkette wird so verschnallt, dass bei angenommenemZügel das Kandarengebiss ca. im 45 Grad Winkel im Pferdemaul liegt. Die Kinnkette darf auf keinenFall verdreht sein und sollte zur Schonung der Kinngrubengegend mit Unterlage verwendet werden.

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